2006_GCL_Klaus_Schmitt_01
2006_GCL_Klaus_Schmitt_02
2006_GCL_Klaus_Schmitt_03
2006_GCL_Klaus_Schmitt_04
2006_GCL_Klaus_Schmitt_05
bwd fwd

Klaus Schmitt

09.12.2006 – 11.01.2007

Der 1955 in Mönchengladbach geborene Künstler Klaus Schmitt geht mit seinem Oeuvre einen unangepassten, eigenen Weg. Er beschäftigt sich mit dem Prinzip der Gegensätze im Zeichen des Dualismus: Innen und außen, geschlossen und offen, massiv und transparent, Schwere und Leichtigkeit, sowie metaphysische Verhältnisse von Leben und Tod oder dem Individuum und dem alles umschließenden Kosmos stehen bei seinem Werk im Vordergrund. Seine Bilder, Skulpturen und Rauminstallationen reflektieren eine Spannung zwischen tektonischer Ordnung und expressiver Regellosigkeit.
Schmitt bezeichnet seine Skulpturen als „Vehikel für die Definition des Raumes“ und stellt diese in einen klaren Bezug zu seinem Umfeld wie etwa funktionale Räume, Kirchen, öffentliche Plätze, etc., um so die Erwartungshaltung des Betrachters zu brechen und das Tradierte des Raumes in Frage zu stellen. In der Malerei betonen wie Mikadostäbe überlagerte Farblinien die Divergenz zwischen Zufall und Planung, und stellen für den Künstler ihre „zweidimensionale Skulpturalität“ hervor, und sprengen damit den sie umgebenden Raum.
In der Galerie Christian Lethert setzen skulpturale Eingriffe in die Galerieräume -eigens für die Ausstellung konzipiert- Kontrapunkte zu großformatigen Leinwänden und Papierarbeiten, die in den letzten Monaten im Atelier entstanden sind. Neben den intensiv-farbigen Raumnetzen und Sternen zeugen neue „Atomzeichnungen“ aus Graphit von Eindringlichkeit und Kraft.
Download Pressemitteilung