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Lutz Fritsch - Standortmitte
BAB 555 - Köln-Bonn
Regionale 2010
Zwischen den Städten Köln und Bonn besteht eine Verbindung, eine einmalige verkehrstechnische Situation: Die älteste Autobahn Deutschlands, 1932 - vor 75 Jahren - als erste Schnellkraftwagenstraße von Konrad Adenauer erbaut, jeweils mit einem Kreisverkehr endend. 1989 entstand die Idee zur Großskulptur "Standortmitte" des Künstlers Lutz Fritsch: eine zweiteilige Skulptur, wobei je eine 50 Meter hohe, leuchtend rot markierte, senkrecht aufragende Stele jeweils mittig in den beiden Verteilerkreiseln am Anfang und am Ende der BAB 555 steht, die die Städte Köln und Bonn miteinander verbindet. Die Skulptur verbindet zwei Städte - verbindet eine Region: Hier war das Zentrum der römischen Colonia, dort das Legionslager am Rhein. Hier der Kurfürst, dort der Erzbischof. Bei aller Individualität der beiden Städte am Rhein lässt sich in Geschichte und Gegenwart ein reger Austausch zwischen Köln und Bonn von der Römerzeit bis heute nachweisen. Der Titel "Standortmitte" wurde auch als programmatischer Titel für die Skulptur gewählt, denn hier, mitten in Europa, bewegt man sich in einer spannenden Region, hier gilt es Position zu beziehen. In einer Zeit, in der globale Bezüge stetig zunehmen, muss Nachbarschaft und Gemeinsamkeit gestärkt werden, muss das Bewusstsein einer Region wachsen, um als Region zu handeln und aufzutreten. Die Skulptur "Standortmitte" soll daher auch ein weithin sichtbares Zeichen für gemeinsames Handeln, gemeinsames Einstehen im Sinne der Nachbarschaft in einer gemeinsam gelebten Region. Im Rahmen der Regionale 2010 - dem Strukturprogramm der Region Köln/Bonn - soll nun die Realisierung gelingen: mit Hilfe des Landes NRW sowie privater Förderer und der Unterstützung der Städte Köln und Bonn soll das Projekt mit Blick auf das Präsentationsjahr der Regionale 2010 nun umgesetzt werden.
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Bonn
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Köln
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